
FHTW Hackathon 2018
Die Robauken schlagen wieder zu. Dieses Mal beim FHTW Hackathon 2018. Von 14. bis 16. Dezember 2018 ging an der Fachhochschule Technikum Wien ein 48-Stunden-Hackathon unter dem Motto „Waschbox 4.0“ über die Bühne.
Die Aufgabe:
Konzept für eine mobile, IoT-fähige Autowaschbox inklusive eines Miniatur-Prototypen.
Die Rahmenbedingungen:
• Ein kleines Modellauto aus dem 3D-Drucker
• Eine Kiste mit Bauteilen
• 3D-Drucker und Laser-Cutter
• 5 Teilnehmer pro Team
• 48 Stunden Zeit
• Eine 4-Köpfige Jury
Das Team – Die ROBAUKEN:
• Tobias Glaser – alias – Robo Williams
• Jakob Hörbst – alias – Roboto Blanco
• Lucas Muster – alias – Robot DeNiro
• Jannik Wallisch – alias – Dwayne „The Rob“ Johnson
• Manuel Wäger – alias – Robot Redford
Das Konzept:
Die Waschbox sollte auf bestehende Logistikstandards aufbauen. Aus diesem Grund fiel die Entscheidung für die Hülle der Waschbox auf einen 20-Fuß ISO-Container. Diese können mit bereits weit verbreiteten Fahrzeugen auf Schiene oder Straße ohne zusätzliches Umrüsten transportiert werden und durch Upcyling alter Container Material und Müll gespart werden. Zusätzlich solle eine Regenwasseraufbereitungsanlage und eine Abwasserreinigung einen nachhaltigeren Betrieb der Anlage ermöglichen.
Die Herausforderung bestand darin ein Konzept zu entwickeln, bei dem das Auto und die notwendigen Systeme für die Autowäsche Platz finden. Entschieden wurde schlussendlich dafür, dass Auto automatisiert quer durch den Container zu führen. Dadurch konnte extra Platz für die Waschanlage gewonnen werden, welche bei einem Auto längsseits im Container nicht so ohne Weiteres Platz gefunden hätte.
Die IoT-App sollte dem Kunden ermöglichen vor dem Waschen einen Terminslot zu buchen, wodurch lästige Wartezeiten vor der Waschanlage umgangen werden können, zusätzlich sollte die App ein loyalty program bieten, welches für die Kunden Vergünstigungen und Angebote bringt und dem Betreiber damit einen Kundenstamm bringt und zusätzlich die Möglichkeit, die Kunden in direktem Kontakt mit gezielter Werbung anzusprechen. Außerdem soll durch die App und die IIoT-Anbindung auch ständige Überwachung der Anlagen und damit frühzeitiges Erkennen von Fehlern, oder möglichen Ausfällen – Stichwort „predictive maintenance“ ermöglichen.
Der Protoyp:
Passend zu dem nachhaltigen Gedanken der Waschbox wurde der Prototyp zu einem Großteil aus Holz gefertigt. Dafür wurde ein CAD-Modell der gesamten Anlage gezeichnet und die Teile mit dem 3D-Drucker und dem Laser-Cutter gefertigt. Mit einem Raspberry und einem Arduino wurde die Steuerung und die Verbindung zu der IoT-App umgesetzt.
Das Finale:
Beim finalen Pitch konnten wir unser Konzept und unseren Prototypen so gut verkaufen, dass wir damit den Ersten Platz für uns gewinnen konnten. Nach 48 Stunden (fast) durchgehender Arbeit und den Stunden vor und nach der Veranstaltung hielt sich unser Preisgelt-auf-den-Putz-hauen allerdings stark in Grenzen und so schafften wir es am Heimweg noch auf ein, zwei gemütliche Punsch und die große Siegesfeier wurde später nachgeholt.
Beitrag zur Veranstaltung der FH Technikum:
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